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Devisen: Euro fällt weiter - Parität zum US-Dollar rückt näher
Zusammenfassung:FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag weiter unter Druck geraten. Die Gemeinschafts
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag weiter unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung notierte am Mittag zu 1,0058 US-Dollar. Insofern näherte sich der Eurokurs weiter der Parität zum Dollar. Unter Parität versteht man ein Tauschverhältnis von eins zu eins zwischen zwei Währungen. Dieses wurde zuletzt nach einer monatelangen Talfahrt Mitte Juli erreicht. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,0178 Dollar festgesetzt.
Zuletzt hatten robuste Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft den Dollar gestärkt und im Gegenzug den Euro geschwächt. Börsianern zufolge könnte nun US-Notenbankchef Jerome Powell auf dem in der nächsten Woche anstehenden traditionellen Treffen der Notenbanker in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming eine restriktive Gangart im weiteren Kampf gegen die hohe Inflation signalisieren. Dies würde mit weiteren deutlichen Zinserhöhungen einhergehen und den Dollar entsprechend stützen.
Aus Sicht von Börsianern spricht auch das aktuelle Umfeld in der Eurozone derzeit eher gegen den Euro. So steht Italien vor einem Rechtsruck. 100 Jahre nach der Machtergreifung der Faschisten unter Benito Mussolini haben die rechtsextremen Fratelli dItalia (Brüder Italiens) um Parteichefin Giorgia Meloni im Herbst beste Chancen auf die Regierungsübernahme.
Als Belastung hinzu kommt die aktuelle Energiekrise als Folge der Ukraine-Krieges und der gegen Russland verhängten Sanktionen. So hat der Gaspreis in Europa wieder zu einem Höhenflug angesetzt. Dies setzt Industrieunternehmen, die große Mengen an Erdgas benötigen, immer stärker unter Druck.
Wie stark sich der hohe Gaspreis auf die Unternehmen auswirkt, zeigten am Freitag Daten zur Entwicklung der deutschen Erzeugerpreise. Die Preise, die Unternehmen für ihre Waren verlangen, waren im Juli im Jahresvergleich so stark gestiegen wie noch nie. Hauptverantwortlich für den Schub der gewerblichen Erzeugerpreise ist weiterhin Energie. Mit den stärksten Einfluss hat die Preisentwicklung bei Erdgas.
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