简体中文
繁體中文
English
Pусский
日本語
ภาษาไทย
Tiếng Việt
Bahasa Indonesia
Español
हिन्दी
Filippiiniläinen
Français
Deutsch
Português
Türkçe
한국어
العربية
Devisen: Eurokurs bleibt unter der Parität zum US-Dollar
Zusammenfassung:FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Montag erstmals seit Mitte Juli wieder unter die Pari
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Montag erstmals seit Mitte Juli wieder unter die Parität zum US-Dollar gefallen. Unter Parität versteht man ein Tauschverhältnis von eins zu eins zwischen zwei Währungen. Nachdem sich die Gemeinschaftswährung am Morgen zunächst wenig bewegt hatte, rutschte sie zeitweise bis auf 0,9967 Dollar und blieb auch am Nachmittag unter der Parität. Der Euro-Kurs sank somit auf den tiefsten Stand seit mehr als fünf Wochen.
Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,0001 (Freitag: 1,0054) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9999 (0,9946) Euro.
In der Eurozone trübten zu Wochenbeginn erneut die Aussichten auf eine mögliche Gas-Krise das Bild. Russland hatte am Freitag angekündigt, Gaslieferungen über die Ostseepipeline Nord Stream 1 Ende August für drei Tage zu stoppen. Infolge der Ankündigung zog der für den europäischen Gashandel richtungweisende Terminkontrakt TTF auf den höchsten Stand seit Anfang Juli. Große Länder der Eurozone wie Deutschland und Italien sind stark von russischem Gas abhängig. Dies belastet die Wirtschaftsaussichten. Die USA sind hingegen unabhängig von russischem Gas.
Robuste Konjunkturdaten aus den USA und Signale für eine weiter kräftige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed hatten dem Dollar in der vergangenen Woche Auftrieb verliehen - und den Euro im Gegenzug belastet. Generell werden in den USA stärkere Zinserhöhungen im Kampf gegen die hohe Inflation erwartet als in der Eurozone, was dem Dollar Vorteile gegenüber dem Euro verschafft.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84658 (0,84938) britische Pfund, 137,08 (137,67) japanische Yen und 0,9580 (0,9616) Schweizer Franken fest. Für eine Feinunze Gold zahlten Anleger am Nachmittag in London 1738 Dollar. Das waren knapp neun Dollar weniger als am Vortag.
Haftungsausschluss:
Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.
