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Neuer Hartz IV-Regelsatz wird deutlich unter der Inflationsrate liegen
Zusammenfassung:Das Jobcenter im Berliner Bezirk Wedding.picture alliance / Bildagentur-online/Joko | Bildagentur-on
Das Jobcenter im Berliner Bezirk Wedding.
picture alliance / Bildagentur-online/Joko | Bildagentur-online, Joko
Während die Inflation Rekordhöhen erreicht, leiden immer mehr Menschen unter den Folgen.
Am härtesten betroffen: Menschen mit geringem Einkommen – beispielsweise Bezieher von Sozialleistungen.
Doch die vorgenommenen Anpassungen reichen nicht aus, um die Inflation aufzuwiegen.
Der Hartz IV-Regelsatz soll zum ersten Januar 2023 um 4,6 Prozent erhöht werden. Das Problem: die Inflation lag bereits im Juli bei 7,5 Prozent. Der neue Regelsatz wird die Folgen der Inflation also nicht ausgleichen können.
Was heißt das nun für Betroffene? Die Kaufkraft nimmt weiter ab und das Geld, das sie in Form von Sozialleistungen bekommen, verliert an Wert. Währenddessen wird wird vieles andere teurer.
Der Grund, warum nicht gegengesteuert wird, ist eine veraltete Berechnungsformel, die mit der aktuellen Inflation nicht mithalten kann und ein Bundesfinanzminister, der an dieser Formel festhalten möchte.
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Es braucht eine „zeitgemäße Berechnung
Der Hauptgeschäftsführers des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, forderte deshalb im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) eine neue Methode zur Berechnung sowie eine pauschale Erhöhung der Leistungen um 200 Euro. Dabei soll es jedoch nicht bleiben, in Zukunft sollen die Erhöhungen nicht mehr an einer Formel fixiert sein, stattdessen soll eine „zeitgemäße Berechnung stattfinden.
Finanzminister Lindner
Finanzminister Christian Linder dürfte wenig begeistert von der Idee sein. Auf die Pläne des Arbeitsministers Hubertus Heil von der SPD, einen neuen Mechanismus für die Berechnung des baldigen Bürgergeldes zu etablieren, ist Lindner nicht eingegangen. Zuvor hatte Heil betont, dass die Berechnung des Regelsatzes geändert werden soll, mit der Erklärung „der bisherige Mechanismus hinkt der Preisentwicklung zu sehr hinterher.
Christian Lindner sagte dazu: „Es gibt ein bewährtes Verfahren, nach dem die Regelsätze an Preis- und Gehaltsentwicklung angepasst werden. Daran sollten wir festhalten. Dieses System erlaube genug Erhöhungen.
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