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Aktien New York Ausblick: Zinssorgen setzen US-Börsen weiter unter Druck
Zusammenfassung:NEW YORK (dpa-AFX) - Die Talfahrt an den US-Börsen (ETR:SXR4) vom Freitag dürfte sich zum Wochenstar
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Talfahrt an den US-Börsen (ETR:SXR4) vom Freitag dürfte sich zum Wochenstart fortsetzen. An den Finanzmärkten dominieren nach wie vor Sorgen vor weiter deutlich steigenden Leitzinsen in den USA und auch in Europa, die die Wirtschaft belasten könnten. Der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial könnte am Montag erneut unter die Marke von 32 000 Punkten rutschen, die er erst Ende Juli zurückerobert hatte. Genauso düster sieht es für den Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 aus. Er dürfte wohl wieder unter 12 500 Zähler sacken.
Nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell Ende vergangene Woche die hohe Priorität der Inflationsbekämpfung herausgestellt hatte, wurden auch aus der Europäischen Zentralbank (EZB) Äußerungen in Richtung deutlicher Zinserhöhungen laut. Powell hatte am Freitag klargestellt, dass die Federal Reserve ihren Inflationskampf auch unter Inkaufnahme wirtschaftlicher Folgeschäden fortsetzen werde. So kann eine dauerhaft hohe Inflation der Wirtschaft eines Landes langfristig großen Schaden zufügen, weshalb Notenbanker mittlerweile kurzfristige Bremsspuren durch höhere Leitzinsen in Kauf nehmen. Markterwartungen, wonach die Fed aufgrund konjunktureller Probleme im kommenden Jahr wieder an Zinssenkungen denken könnte, erteilte der damit faktisch eine Absage.
Der Broker IG taxierte den Dow rund eine Stunde vor dem Handelsbeginn mit 0,8 Prozent im Minus auf 32 018 Punkte. Damit würde er seinen deutlichen Wochenverlust von 4,2 Prozent ausweiten. Der technologielastige Nasdaq 100 wird am Montag rund 1,1 Prozent tiefer bei 12 463 Punkten erwartet. Er hatte allein am Freitag rund vier Prozent eingebüßt und in der gesamten vergangenen Woche fast fünf Prozent.
Unter den Einzelwerten dürften Technologie-Werte (NYSE:XLK) weiterhin besonders empfindlich auf die Sorgen über steigende Zinsen reagieren. So zählten vorbörslich unter anderem der E-Autobauer Tesla (NASDAQ:TSLA) und der Online-Händler Amazon (NASDAQ:AMZN) zu den besonders schwachen Aktien. Tesla verloren etwas mehr als 2 Prozent und Amazon eineinhalb Prozent. Apple (NASDAQ:AAPL) büßten ebenfalls rund eineinhalb Prozent ein.
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