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Eine Krypto-Börse überwies einer Australierin versehentlich 10,5 Millionen statt 100 Dollar und bemerkte den Fehler erst 7 Monate später
Zusammenfassung:Rafael Henrique/Getty ImagesLaut einem australischen Versäumnisurteil überwies die Krypto-Börse Cryp
Rafael Henrique/Getty Images
Laut einem australischen Versäumnisurteil überwies die Krypto-Börse Crypto.com einer Frau versehentlich 10,5 Millionen Dollar statt 100 Dollar.
Das Unternehmen hatte den Fehler erst sieben Monate später bemerkt.
In der Zwischenzeit hatte die Frau ein Haus im Wert von 1,35 Millionen Dollar gekauft.
Eine Kryptobörse überwies einer Australierin versehentlich fast 10,5 Millionen US-Dollar und bemerkte den Fehler sieben Monate lang nicht. Eigentlich hätte die Frau nur knapp 100 Dollar erhalten sollen.
Als die Trading-Plattform Crypto.com im Mai 2021 die Überweisung an Thevamanogari Manivel in die Wege leitet, habe das Unternehmen die falsche Kontonummer in das Feld „Zahlungsbetrag eingegeben, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Versäumnisurteil des Obersten Gerichtshofs von Victoria in Australien hervorgeht.
Demnach habe Manivel fälschlicherweise 10.474.143 US-Dollar (rund 10.442.040 Euro) von Crypto.com erhalten. Die fehlerhafte Zahlung sei allerdings erst Ende Dezember im Zuge einer Unternehmensprüfung aufgefallen – sieben Monate später, so das Urteil.
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Crypto.com habe daraufhin rechtliche Schritte gegen Manivel und ihre Schwester Thilagavathy Gangadory eingeleitet, die einen Teil der Zahlung in Höhe von knapp 10,5 Millionen US-Dollar erhalten habe, heißt es in dem Urteil. Im Februar dieses Jahres habe das Unternehmen dann versucht, das Bankkonto von Manivel einzufrieren. Allerdings habe sich kurze Zeit später herausgestellt, dass sie bereits den Großteil des Geldes auf andere Konten überwiesen hatte.
Erst Ende Januar habe Manivel ihrer Tochter 430.000 Dollar (rund 428.243 Euro) geschickt, steht in dem Urteil. Einen Monat später habe sie dann ein Haus im Wert von 1,35 Millionen Dollar (circa 1,34 Millionen Dollar) in Craigieburn, einem Vorort von Melbourne, gekauft. Das Eigentum an dem Haus habe sie allerdings an ihre Schwester Gangadory übertragen, die in Malaysia lebt.
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Der Versuch von Crypto.com, die Bankkonten von Gangadory im März 2022 einzufrieren, sei erfolglos geblieben, so das Urteil. Gangadory habe nicht auf die Nachrichten der Anwälte von Crypto.com reagiert, jedoch auf eine E-Mail der Anwälte von Manivel mit einem knappen „erhalten, danke geantwortet.
Das Versäumnisurteil verurteilte Gangadory nun dazu, das Grundstück zu verkaufen sowie 1,35 Millionen Dollar und Zinsen in Höhe von 27.369,64 Dollar an Crypto.com zu zahlen.
Crypto.com reagierte nicht sofort auf die Bitte von Business Insider um einen Kommentar. Das Unternehmen lehnte auch Anfragen von „The Guardian“ und „Daily Mail Australia” ab, während der Fall vor Gericht verhandelt wurde.
Manivel und Gangadory waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
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Dieser Text wurde von Anika Faber aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.
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