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NVIDIA: USA beschränken KI-Chipexporte nach China - das sagen die Analysten
Zusammenfassung:Investing.com - Für NVIDIA-Aktien (NASDAQ:NVDA) ging es am Donnerstag steil bergab. Der Kurs des US-
Investing.com - Für NVIDIA-Aktien (NASDAQ:NVDA) ging es am Donnerstag steil bergab. Der Kurs des US-Chipherstellers brach um 7,67 Prozent ein und schloss mit 139,37 Dollar auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2021. Im Tief war der Aktienkurs gar bis auf 132,70 Dollar gefallen. So günstig war die Aktie zuletzt am 31. März 2021. Seit Jahresbeginn hat sich der Aktienkurs bereits mehr als halbiert.
Auslöser für die heftigen Kursverluste war die Meldung, wonach die USA neue Exportrestriktionen für Hochleistungschips der Serie A100 und des in Kürze erscheinenden H100-Chips nach China und Russland verhängt haben.
Laut NVIDIA könnten diese Beschränkungen zu Umsatzeinbußen in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar führen.
Der am 24. August 2022 gegebene Unternehmensausblick für das dritte Geschäftsquartal umfasste etwa 400 Millionen Dollar an potenziellen Verkäufen nach China, die unter die neuen Lizenzanforderungen fallen könnten, wenn die Kunden die alternativen Produktangebote des Unternehmens nicht kaufen wollen oder wenn die USG die Lizenzen nicht rechtzeitig erteilt oder wichtigen Kunden die Lizenzen verweigert, erklärte NVDA in einem 8-K-Filing.
Zur Begründung der Restriktionen führte NVIDIA in seiner Börsenmitteilung unter Bezugnahme auf die Richtlinien der US-Behörden an, dass die betroffenen Produkte für militärische Endzwecke oder militärische Endabnehmer in China und Russland eingesetzt oder umgeleitet werden könnten.
Es gibt aber Ausnahmeregelungen.
In einem Update am Donnerstag teilte NVDA dazu mit: Die US-Regierung hat den Export, den Reexport und Inlandsüberweisungen genehmigt, die für die Fortsetzung der Entwicklung integrierter H100-Schaltkreise durch die NVIDIA Corporation (NASDAQ:NVDA) oder das Unternehmen erforderlich sind, nachdem das Unternehmen sein 8-K-Formular bei der US-Börsenaufsichtsbehörde am 31. August 2022 eingereicht hat. Die Genehmigung gestattet dem Unternehmen auch die für die Unterstützung der US-Kunden von A100 erforderlichen Exporte bis zum 1. März 2023. Darüber hinaus hat die US-Regierung die Auftragsabwicklung und Logistik für A100 und H100 durch die Niederlassung des Unternehmens in Hongkong bis zum 1. September 2023 genehmigt.
Auch Advanced Micro Devices (NASDAQ:AMD) wurde am Mittwoch von den USA angewiesen, keine Profi-KI-Chips mehr nach China zu liefern. Nach Angaben des US-Chip-Designers untersagen die neuen Exportbeschränkungen die Lieferung seiner Chips der Reihe MI250 nach China. Gleichwohl erwartet das Unternehmen durch die Anordnung keine größeren Auswirkungen auf seine Geschäftsentwicklung.
Bank of America-Analyst Vivek Arya sieht in der härteren Haltung der USA gegenüber China in Bezug auf Hochtechnologie einen kurzfristigen Überhang für Hersteller in den Bereichen Computer, Netzwerke und elektronische Designautomatisierung. Nach Einschätzung des Experten dürften die Auswirkungen insbesondere für Nvidia mit der Zeit aber überschaubar sein.
Die Nachricht kommt angesichts der Schwäche im Gaming-Segment von NVDA und anderer makroökonomischer Bedenken zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt und könnte weitere unvorhergesehene Auswirkungen auf die in China angesiedelten F&E-Programme von NVDA haben (einschließlich des Anlaufs der H100-Produkte der nächsten Generation), schrieb Arya in einer Kundenmitteilung.
Joseph Moore, ein Analyst aus dem Hause Morgan Stanley (NYSE:MS), äußerte sich zu dem Thema vorsichtig. Es sei noch unklar, wie lange es bis zur Erteilung von Lizenzen dauern könnte.
Die Auswirkungen können zwar geringer sein als die vollen 400 Millionen Dollar pro Quartal, aber es besteht sicherlich das Risiko einer kurzfristigen Störung, fügte Moore hinzu.
Goldman Sachs-Analyst Toshiya Hari äußerte sich zwar ebenfalls negativ über die kurzfristigen Auswirkungen auf den Umsatz von NVDA, bekräftigte aber seine Kaufempfehlung.
Unsere Sicht auf Nvidia als Hauptakteur im Bereich beschleunigtes Computing in der Cloud und in Datenzentren sowie unsere positive Einschätzung der langfristigen Wachstumschancen des Unternehmens, die sich auf eine Vielzahl von säkularen Wachstumsmärkten erstrecken, bleiben unverändert, erklärte er in einer Notiz.
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