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Vistry kauft Countryside für 1,2 Milliarden Pfund
Zusammenfassung:Von Geoffrey Smith Investing.com -- Countryside-Aktien (LON:CSPC) legten am Montagmorgen im Londone
Von Geoffrey Smith
Investing.com -- Countryside-Aktien (LON:CSPC) legten am Montagmorgen im Londoner Börsenhandel zu, nachdem das Unternehmen dem Kauf durch den Konkurrenten Vistry (LON:VTYV) zugestimmt hatte. Damit entsteht eine der größten Hausbaukonzerne Großbritanniens.
Nach Angaben der beiden Konzerne wird Vistry 0,255 Vistry-Aktien und 60 Pence in bar für jede Countryside-Aktie zahlen. Dies bewertet Countryside mit etwas mehr als 1,2 Milliarden Pfund (1,4 Milliarden Dollar). Dies sind 249 Pence je Aktie und ein Aufschlag von rund 9 % auf den Schlusskurs von Countryside am Freitag.
Die Vistry-Aktie, die am Freitag auf einem 22-Monats-Tief schloss, fiel um 0,4 %.
In Reaktion auf die Meldung legten die Countryside-Aktien nur um 5,5 % zu. Überschattet wurde der Vormittag allerdings von umfangreichen Verkäufen an allen europäischen Märkten als Folge der Entscheidung Russlands, die Gaslieferungen über die Nord Stream 1-Pipeline nach Deutschland am Freitag einzustellen. So besteht die Gefahr, dass Europa diesen Winter auf russisches Gas verzichten muss.
Die Nord Stream-News verschlimmern die Probleme der britischen Wirtschaft. Sie verschärfen nicht nur die Energiekrise, sondern verschlechtern auch die Aussichten für das britische Pfund und erhöhen die Betriebs- und Kapitalkosten für alle britischen Unternehmen.
Durch den Zusammenschluss würde auf dem heimischen Markt ein führender Hausbauer mit einer jährlichen Fertigstellungsrate von über 14.000 Häusern entstehen, der innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Transaktion mindestens 50 Millionen Pfund pro Jahr an wiederkehrenden Einsparungen und betrieblicher Effizienz generieren dürfte, wie es in der Pressemitteilung der Gruppe zur Veröffentlichung an der Londoner Börse heißt.
Der vorgeschlagene Zusammenschluss stellt einen Sieg für den in den USA ansässigen aktivistischen Investor Browning West dar, der etwas mehr als 15 % an der Gruppe hält und seit dem Erwerb seiner Beteiligung auf einen solchen Schritt gedrängt hatte.
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