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Aktien Wien Schluss: Steigender Gaspreis belastet Handel
Zusammenfassung:WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit klaren Einbußen geschlossen. Für die Abgaben war
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit klaren Einbußen geschlossen. Für die Abgaben war vor allem der wieder steigende europäische Gaspreis verantwortlich. Der ATX sank um 1,41 Prozent auf 2850,66 Einheiten. Der ATX Prime verlor 1,27 Prozent auf 1444,39 Zähler.
Der erneute Stopp russischer Gaslieferungen durch die wichtige Pipeline Nord Stream 1 löst eine erneute Rally beim europäischen Gaspreis aus und belastete die Aktienindizes diesseits des Atlantiks bis Sitzungsschluss, während in den USA feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde. Der niederländische TTF-Terminkontrakt für Oktober stieg bis am späten Nachmittag um rund 15 Prozent auf 247 Euro je Megawattstunde.
Branchenseitig waren die wichtigsten heimischen Bankenwerte mit Verlusten aus dem Handel gegangen. So gaben die Aktien der Bawag (VIE:BAWG) um 2,6 Prozent nach, Raiffeisen (VIE:RBIV) verloren 2,1 Prozent und Erste Group (VIE:ERST) 0,3 Prozent. Ebenfalls Kursverluste präsentierten die Anteilsscheine der Energieversorger Verbund (VIE:VERB) und EVN (VIE:EVNV) . Sie büßten jeweils 1,9 und 1,6 Prozent ein.
Die Papiere der OMV (ETR:OMVV) gaben gut ein Prozent ab. Wir erhalten derzeit rund 30 Prozent der nominierten Mengen am Knoten Baumgarten, sagte ein Sprecher des Wiener Öl- und Gaskonzerns OMV auf Anfrage von Reuters zu den jüngsten Ereignissen am Markt für europäisches Erdgas.
Mit Blick auf die weiteren Einzelwerte waren überdies AT&S mit minus fünf Prozent kaum nachgefragt. Wienerberger (VIE:WBSV) verbilligten sich um 4,2 Prozent und Lenzing (ETR:LENV) um drei Prozent.
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer dürfte angesichts der Inflations- und Zinssorgen im weiteren Wochenverlauf nun vor allem auf die am Donnerstag anstehende Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) gerichtet sein. Es wird von einem Zinsschritt ausgegangen, nur die Höhe bleibt offen. Laut Marktexperten würden 50 Basispunkte oder auch eine stärkere Anhebung um 0,75 Prozentpunkte im Raum stehen.
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