简体中文
繁體中文
English
Pусский
日本語
ภาษาไทย
Tiếng Việt
Bahasa Indonesia
Español
हिन्दी
Filippiiniläinen
Français
Deutsch
Português
Türkçe
한국어
العربية
اردو
Ich habe Monate lang die Preise von Lebensmitteln getrackt: Nur ein einziges Produkt ist billiger geworden
Zusammenfassung:Die Preise für Lebensmittelt sind stark gestiegen. (Symbolfoto)picture alliance / SvenSimon | Frank
Die Preise für Lebensmittelt sind stark gestiegen. (Symbolfoto)
picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann/SVEN SIMON
Die allermeisten Lebensmittel haben sich in den vergangenen Monaten verteuert, viele stark.
Um mir einen Überblick über die Preissprünge zu verschaffen, habe ich online einen Warenkorb angelegt und die Preise von ein paar Alltagsprodukten dauerhaft beobachtet.
Tatsächlich ist jedes einzelne Produkt heute teurer als zu Beginn des Experiments, ein paar Details haben mich aber auch überrascht.
Die Preise von Lebensmitteln verändern sich ständig, aktuell bekanntlich tendenziell hauptsächlich nach oben. Aber es gibt auch Ausnahmen, zum Beispiel braune Champignons.
Um für uns Endkunden meist schwer nachvollziehbare Preisveränderungen bestmöglich sichtbar zu machen, habe ich eine ganze Reihe von Alltags-Lebensmitteln in meinen Tegut-Einkaufswagen bei Amazon gelegt, und diesen über mehrere Monate hinweg beobachtet. Praktisch: Die Preise aller hier eingelagerten Artikel werden ständig vom System beobachtet. Und ich als Käufer bekomme eine Nachricht, wenn sich der Preis geändert hat.
Lest auch
Ein Experte hat mir Tipps zum Sparen im Supermarkt gegeben — bei meinem letzten Einkauf hätte ich damit 40 Prozent gespart
Die größte preisliche Achterbahnfahrt haben die schon erwähnten braunen Champignons hinter sich. Für 1,49 Euro habe ich sie einst in den Einkaufswagen gelegt, Mitte Juni wollte Tegut dann plötzlich 1,99 Euro für das Glas. Das ist ein Plus von über 33 Prozent. Bis Mitte Juli hat sich der Preis gehalten, dann ist er abgestürzt, und zwar zurück auf die ursprünglichen 1,49 Euro (-25,13 %). Mittlerweile (Stand: 7. September) sind sie allerdings nicht mehr verfügbar.
Verteuert hat sich bekanntermaßen auch Fleisch. Das sehe ich unter anderem an den Schinkenwürstchen, die ich in meinen fiktiven Warenkorb gelegt habe, und zwar für 1,49 Euro. Ende Mai kosten sie dann plötzlich 1,99 Euro, was ebenfalls einem saftigen Anstieg von 33,56 Prozent entspricht. Auch das Hähnchenbrustfilet hat angezogen, von 3,79 Euro auf 4,99 Euro, was einem Aufschlag von immerhin noch knapp 32 Prozent entspricht.
Lest auch
Aldi Nord bricht mit jahrelanger Tradition: So werden jetzt alle Märkte in Deutschland bis 2023 umgebaut
Und auch die Cornflakes sind nicht billiger geworden. Ganz im Gegenteil: Der erste Preissprung machte knapp sechs Prozent aus, der zweite dann sogar etwas mehr als elf Prozent, der dritte noch einmal über zehn Prozent. Zuletzt hat sich das ursprünglich für 1,69 Euro in den Warenkorb gelegte Produkt bis auf 2,19 Euro erhöht. Über den gesamten Beobachtungszeitraum bedeutet das: knapp 30 Prozent Aufschlag.
Externer Inhalt nicht verfügbar
Deine Privatsphäre-Einstellungen verhindern das Laden und Anzeigen aller externen Inhalte (z.B. Grafiken oder Tabellen) und Sozialen Netzwerke (z.B. Youtube, Twitter, Facebook, Instagram etc.)
Zur Anzeige aktiviere bitte die Einstellungen für Soziale Netzwerke und externe Inhalte in den Privatsphäre-Einstellungen.
Privatsphäre-Einstellungen ändern
Auch Knäckebrot hat preislich angezogen
Auch das grundsolide Knäckebrot hat preislich stramm angezogen: Zuerst von 69 Cent auf 89 Cent (+28,99 Prozent), dann weiter auf 1,19 Euro, was einem weiteren Anstieg von 33,71 Prozent entspricht. Auch der Feta ist beachtlich teurer geworden: Statt der 1,99 Euro kostet er ab Ende Juni 2,49 Euro, was einem Preisanstieg von etwas über 25 Prozent entspricht.
Und auch der portionierbare Rahmspinat legt Ende Mai zu: Von 89 Cent auf 1,19 Euro, was in absoluten Zahlen nach wenig klingt, aber immerhin ein Plus von über 20 Prozent bedeutet. In etwa ebenso stark haben sich die Süßkartoffel-Pommes verteuert, von 2,49 Euro nämlich auf 2,99 (+20,08 Prozent). Seitdem halten sie sich (zum Glück) stabil. Auch die Schinkenpfefferbeißer sind teurer geworden, von 2,99 Euro ist der Preis auf 3,49 Euro angestiegen, was einem Plus von knapp 17 Prozent entspricht.
Lest auch
Aldi und Lidl haben im ersten Halbjahr jeden zweiten Preis erhöht
Im Preisplus-Mittelfeld der von mir getrackten Produkte rangieren zwei Tiefkühl-Pizzas, die Tomate-Rucola und die Diavola: Beide haben 1,99 Euro gekostet, als ich sie in meinen Einkaufswagen gelegt habe. Mitte Juli erhöht sich der Preis auf 2,29 Euro, was einem Anstieg von etwas mehr als 15 Prozent entspricht.
Externer Inhalt nicht verfügbar
Deine Privatsphäre-Einstellungen verhindern das Laden und Anzeigen aller externen Inhalte (z.B. Grafiken oder Tabellen) und Sozialen Netzwerke (z.B. Youtube, Twitter, Facebook, Instagram etc.)
Zur Anzeige aktiviere bitte die Einstellungen für Soziale Netzwerke und externe Inhalte in den Privatsphäre-Einstellungen.
Privatsphäre-Einstellungen ändern
Relativ gut davon gekommen sind Kunden auch noch mit den Ravioli: Die haben sich von 1,49 Euro auf 1,69 Euro erhöht, was einem Plus von 13,42 Prozent entspricht. Mittlerweile sind sie allerdings nicht mehr verfügbar, was unter Umständen an ausgedehnten Hamsterkäufen liegen könnte. Denselben Preissprung haben übrigens auch die Spaghetti in Tomatensauce hinter sich: Sie haben sich von 1,49 Euro auf 1,69 Euro verteuert – und sind aktuell bei Tegut ebenfalls nicht mehr zu haben.
Die Haushaltstücher aus Papier kosten seit Anfang Mai immerhin noch 12,05 Prozent mehr als zu dem Zeitpunkt, als ich sie in den Einkaufswagen gelegt habe, statt 2,49 Euro jetzt nämlich 2,79 Euro. Mittlerweile hat sich der Preis noch mal erhöht, um weitere sieben Prozent auf 2,99 Euro. Einen ähnlichen Effekt könnt ihr erleben, wenn ihr im Moment versucht, günstiges A4-Papier für euren Drucker zu kaufen. Papier ist sehr viel teurer geworden.
Lest auch
Dieser Einkauf von zehn Produkten bei Aldi kostete 23,16 Euro — nach der Preiserhöhung war er schon über acht Prozent teurer
Wer statt Papier lieber Früchte-Porridge kauft, hat Glück: Denn das Frühstückspulver hat „nur ein Preis-Plus von um die zehn Prozent hinter sich, die Sojaflocken hingegen zwei Sprünge: Einmal von 2,29 auf 2,49 Euro (+8,73 Prozent), kurz danach von 2,49 Euro auf 2,69 Euro, was einem weiteren Aufschlag von etwas über acht Prozent entspricht. Der Karottensaft dagegen hat sich preislich bis Anfang August wacker auf 1,19 Euro gehalten, dann hat Tegut auf 1,29 Euro erhöht, was einem Plus von 8,4 Prozent entspricht.
Externer Inhalt nicht verfügbar
Deine Privatsphäre-Einstellungen verhindern das Laden und Anzeigen aller externen Inhalte (z.B. Grafiken oder Tabellen) und Sozialen Netzwerke (z.B. Youtube, Twitter, Facebook, Instagram etc.)
Zur Anzeige aktiviere bitte die Einstellungen für Soziale Netzwerke und externe Inhalte in den Privatsphäre-Einstellungen.
Privatsphäre-Einstellungen ändern
Die etwas teurere Pizza habe ich für 3,29 Euro in den Warenkorb, mittlerweile kostet sie 3,49 Euro, was immerhin noch etwas mehr als sechs Prozent Aufschlag sind. Und dann wäre da noch das dunkle Brot mit dem Namen „Kleine Rhöner: Es hat sich von 1,79 Euro auf 1,89 Euro erhöht, was einem Plus von etwas über elf Prozent entspricht. Das ist allerdings schon Anfang Mai passiert, also zu Beginn meines Experiments. Seitdem ist der Preis konstant geblieben.
Externer Inhalt nicht verfügbar
Deine Privatsphäre-Einstellungen verhindern das Laden und Anzeigen aller externen Inhalte (z.B. Grafiken oder Tabellen) und Sozialen Netzwerke (z.B. Youtube, Twitter, Facebook, Instagram etc.)
Zur Anzeige aktiviere bitte die Einstellungen für Soziale Netzwerke und externe Inhalte in den Privatsphäre-Einstellungen.
Privatsphäre-Einstellungen ändern
Externer Inhalt nicht verfügbar
Deine Privatsphäre-Einstellungen verhindern das Laden und Anzeigen aller externen Inhalte (z.B. Grafiken oder Tabellen) und Sozialen Netzwerke (z.B. Youtube, Twitter, Facebook, Instagram etc.)
Zur Anzeige aktiviere bitte die Einstellungen für Soziale Netzwerke und externe Inhalte in den Privatsphäre-Einstellungen.
Privatsphäre-Einstellungen ändern
Haftungsausschluss:
Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.
