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Fachkräftemangel: Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse stockt – das bremst die nötige Zuwanderung in den Arbeitsmarkt, warnt das IW
Zusammenfassung:Voraussetzung für die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt ist die Anerkennung von Berufsabschl
Voraussetzung für die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt ist die Anerkennung von Berufsabschlüssen.
Getty Images
In Deutschland fehlen – quer durch alle Branchen – mindestens 350.000 Fachkräfte. Ein Mittel, um die Lücke zu schließen, ist die Zuwanderung ausgebildeter Menschen.
Voraussetzung dafür ist die Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse, die aber stockt.
2021 wurden in Deutschland nur 46.900 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt, kaum mehr als im Vorjahr. Das Institut der deutschen Wirtschaft nennt das „alarmierend.
Deutschen Unternehmen fehlen Fachkräfte. Im Jahr 2021 konnten laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) 350.000 Stellen, für die eine Qualifikation nötig ist, nicht besetzt werden. Ein Weg, um diese Lücke zu schließen, ist die Zuwanderung ausgebildeter Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt. Voraussetzung ist, dass ihre Berufsabschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden. Und dabei hakt es.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 46.900 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt, so zeigen es Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Das waren zwar fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Aus zwei Gründen sind die Zahlen aber eher alarmierend als ermutigend: Zum einen ist die Zahl viel zu klein: Von den 350.000 offenen Fachstellen hätten im besten Fall jede siebte mit einer ausländischen Fachkraft besetzt werden können.
Zum anderen nahm die Zahl mit plus fünf Prozent 2021 nur noch langsam zu. Zwischen 2016 und 2019 wuchs ihre Zahl laut IW noch mit zweistelligen Raten. 2019 betrug die Steigerung sogar 24 Prozent. Das arbeitgebernahe IW nennt diesen Trend „alarmierend.
Nicht nur Pfleger fehlen, auch Handwerker
Aus dem Ausland kommen derzeit besonders viele Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Pfleger sowie Ärzte zum Arbeiten nach Deutschland. Das hilft, die Personalnot in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen zu lindern. Doch für andere Mangelberufe werden weniger Berufsabschlüsse anerkannt: In der Bauelektrik und der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik fehlen ebenfalls rund 28.000 Fachkräfte.
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Der Fachkräftemangel ist dabei längst kein rein deutsches Phänomen mehr. Auch in anderen EU-Ländern suchen Firmen zunehmend Fachkräfte aus dem Ausland. Entsprechend wächst für deutsche Unternehmen die Konkurrenz um gute Leute. Das IW fordert hier mehr Unterstützung durch die Politik, vor allem durch weniger bürokratische Hürden bei der Fachkräfteeinwanderung, zum Beispiel bei der Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse.
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