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Die Inflation in Deutschland beschleunigt sich im August wieder auf 7,9 Prozent
Zusammenfassung:Picture AllianceDie Inflationsrate in Deutschland ist im August nochmals gestiegen. Sie erreicht mit
Picture Alliance
Die Inflationsrate in Deutschland ist im August nochmals gestiegen. Sie erreicht mit 7,9 Prozent wieder den Jahreshöchststand aus dem Mai.
Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag nach ersten Schätzungen mit.
Für die kommenden Monate erwarten Experten, dass die Preise noch schneller steigen – auch weil der Tankrabatt und das Neun-Euro-Ticket wegfallen.
Die Inflation in Deutschland hat sich im August auf 7,9 Prozent noch einmal beschleunigt. Die Teuerung erreichte damit wieder den Jahreshöchstwert aus dem Mai. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in einer ersten Schätzung mit. Am stärksten verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr erneut Energie mit plus 35,6 Prozent und Lebensmittel mit plus 16,6 Prozent. Dienstleistungen waren 2,2 Prozent teurer, die Mieten im Durchschnitt um 1,8 Prozent höher als vor einem Jahr.
Die Inflation in Deutschland ist damit so hoch wie zuletzt in der Ölkrise Anfang der 70er-Jahre. Die Teuerung hält sich bereits seit Monaten hartnäckig über sieben Prozent. Im Juli 2022 lagen die Verbraucherpreise um 7,5 Prozent über dem Vorjahresmonat. Im Juni hatte die Teuerungsrate 7,6 Prozent betragen, im Mai waren es ebenfalls 7,9 Prozent.
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Inflation schmälert die Kaufkraft und entwertet Ersparnisse. Studien zufolge sind Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen überdurchschnittlich stark von hoher Inflation betroffen.
Die Regierung hatte die Inflation zu Beginn des Sommers mit Eingriffen wie dem Tankrabatt und dem 9-Euro-Ticket gedämpft. Beide Maßnahmen laufen Ende August aus. Daher dürfte die Inflationsrate nach Einschätzung von Ökonomen im September wieder spürbar steigen. «Für zusätzlichen Auftrieb sorgen in den nächsten Monaten die Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns und die Abwertung des Euro», prognostiziert die Bundesbank. Sie hält für den Herbst sogar zweistellige Inflationsraten für möglich. Dies wäre der höchste Wert seit rund 70 Jahren.
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Die Bundesbank legt dabei den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) zugrunde. Dieser Index wird mit einem etwas anderen Warenkorb berechnet als der Index des Statistischen Bundesamtes. Er ist auch die Orientierung für die Europäische Zentralbank bei ihren Zinsentscheidungen. Im August stieg der HVPI für Deutschland ebenfalls von 8,5 auf nun 8,8 Prozent. Die EZB strebt für die Euro-Zone eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Es gilt daher als wahrscheinlich, dass die EZB im September die Zinsen weiter erhöht.
Mit Material von dpa
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