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Cure, der Nachzügler unter den Medikamenten-Lieferdiensten, bekommt 15 Millionen Euro
Zusammenfassung:Die Cure-Gründer Manuel Aberle (vorne links) und Ali El-Ali (vorn rechts) CureDas Berliner Startup C
Die Cure-Gründer Manuel Aberle (vorne links) und Ali El-Ali (vorn rechts)
Cure
Das Berliner Startup Cure begann Anfang dieses Jahres damit, Medikamente auszuliefern. Da waren die Fahrer seiner Konkurrenten Mayd, First A und Kurando schon seit mehreren Monaten auf den deutschen Straßen unterwegs. Mehr noch, der sehr junge Markt der Medikamenten-Lieferdienste begann sich schon wieder zu konsolidieren – First A wurde verkauft, Kurando meldete Insolvenz an – da erst trat Cure auf den Plan.
Ihre erste Finanzierungsrunde hatte die Firma im Dezember abgeschlossen, rund vier Millionen Euro holte sich der Lieferdienst damals. Nun ist den Spätzündern eine Series-A-Finanzierungsrunde gelungen. Diesmal holte sich Cure 15 Millionen Euro, die Runde wurde angeführt von der französischen VC-Firma Breega. Beteiligt haben sich außerdem der Proptech-VC Pi Labs und die Altgesellschafter Abstract Ventures sowie J12 Ventures.
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Damit ist Cure zwar immer noch deutlich schwächer finanziert als der Platzhirsch Mayd, der mittlerweile 45 Millionen Euro eingesammelt hat. Dennoch ist die Runde bemerkenswert, denn viele in der Szene waren davon ausgegangen, dass Mayds Kapitalstärke andere Geldgeber davon abhalten würde, Konkurrenten zu unterstützen. „Wir mussten die Investoren nicht davon überzeugen, einen Mayd-Konkurrenten zu finanzieren“, so Mitgründer Ali El-Ali zu Gründerszene. „Das war weniger bis gar kein Thema, da es kein Winner-Takes-It-All-Markt ist.”
Nicht mehr nur Lieferdienst
Dass die Investoren Cure erneut Geld gegeben haben, könnte damit zusammenhängen, dass Cure sein Geschäftsmodell erweitern und sich zu einer Art Marktplatz entwickeln will. Zukünftig will das Startup nicht mehr nur Medikamente ausliefern, sondern auch Online-Sprechstunden und andere telemedizinische Anwendungen anbieten. Es gebe bislang kein „ganzheitliches Angebot in diesem Bereich, so das Startup auf Nachfrage. Cure wolle diese Lücke schließen. Das Unternehmen will das Geld eigenen Angaben zufolge außerdem dafür nutzen, die Expansion in Deutschland und in Frankreich voranzutreiben.
Die Gründer, der 38-jährige Manuel Aberle und der 25-jährige Ali El-Ali kommen eigentlich aus dem Mobility-Bereich. Aberle verkaufte etwa mit seinem vorherigen Unternehmen E-Scooter, Tretroller und elektrisch betriebene Fahrräder aus Asien. In einem früheren Gründerszene-Interview sagten die Gründer, der Erfolg von Mayd und den anderen Anbietern habe sie dazu inspiriert, selbst einen Medikamenten-Lieferdienst aufzubauen.
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