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Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg stößt Aktien im Wert von zehn Millionen Euro ab
Zusammenfassung:Der Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg beim Börsengang 2020.Der Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg hat A
Der Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg beim Börsengang 2020.
Der Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg hat Aktien seiner eigenen Firma verkauft – und zwar im Wert von 9,9 Millionen Euro. Sein Vorstandskollege, Chief Operating Officer Pieter-Jan Vandepitte, tat es ihm gleich. Er verkaufte Aktien im Wert von rund einer Million Euro. Das geht aus Pflichtveröffentlichungen des börsennotierten Unternehmens hervor. Beide Transaktionen fanden bereits am 12. September statt. Die Manager verkauften demnach keine Mitarbeiteroptionen, die sie vorab zu günstigen Konditionen bekamen, sondern Wertpapiere zum vollen Preis.
Immer wieder große Aktiengeschäfte
Es ist nicht das erste Mal, dass Aktiengeschäfte des Delivery-Hero-Vorstands aufmerken lassen: Bereits im März 2021 hat Östberg sich im großen Stil von Aktien seines eigenen Unternehmens getrennt. Im Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms hat der Gründer Papiere im Wert von 22,6 Millionen Euro verkauft, wie das Dax-Unternehmen damals bekannt gab. Die Aktienoptionen hatte er zum Preis von 5,83 Euro pro Wertpapier erhalten und zum Verkauf den Kurs von 105,67 Euro genutzt.
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Im Februar dieses Jahres machten Östbergs Börsengeschäfte wiederum Schlagzeilen. Als der Wert der Papiere auf das damalige Jahrestief gefallen, Aktionäre dadurch verärgert waren und vermehrt Anteile abstießen, langte der CEO des einstigen Dax-Unternehmens selbst zu. Er kaufte Aktien im Wert von rund 14 Millionen Euro.
Der Wert der Papiere lag damals bei 47,20 Euro. Als Östberg sie nun vergangenen Montag verkaufte, kostete eine Aktie laut der Veröffentlichung 49,62 Euro. Allerdings befinden sich die Wertpapiere gerade wieder im Sinkflug und verloren allein am Donnerstag bis zu fünf Prozent. Dass Östberg und Vandepitte gerade jetzt viele Aktien verkauften, ist „ein negatives Signal, wie heute ein Börsianer gegenüber der Tagesschau sagte.
Zu den Beweggründen der beiden Delivery-Hero-Vorstände gab es auf Nachfrage von Gründerszene seitens des Unternehmens diese Aussagen: „Transaktionen des Managements sind ein regelmäßiges Ereignis in börsennotierten Unternehmen. Es hat keine Auswirkungen auf sein fortgesetztes Engagement für Delivery Hero. Und weiter: „Das Managementteam hat großes Vertrauen in das Geschäft und das große Wachstumspotenzial von Delivery Hero und plant in absehbarer Zeit keine weiteren Verkäufe von Aktien von Delivery Hero.
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